Warum und wann Hundephysiotherapie

Liebe Tierbesitzer,

oft wurde ich nun gefragt, woran man erkennen kann, dass der Hund oder das Pferd Physiotherapie benötigt.

Da gibt es keinen Zeitpunkt von JETZT oder BALD oder NOCH NICHT. Es kommt nämlich darauf an.

Es kommt darauf an, wie alt der Hund oder das Pferd ist, welche Vorerkrankungen da sind, ob es akute Verletzungen oder Beschwerden gibt oder auch, ob der Patient gerade aus einer Klinik nach der Operation kommt. Es ist schwierig zu sagen, da ist es ein Muss und da ein Kann.

Ich möchte für Sie einfach mal kurz und prägnant aufzählen, wann für Sie erkennbar wird, dass Ihr Hund physiotherapeutische Unterstützung benötigt und wann eine Hundephysiotherapie unbedingt anzuraten ist.

Woran erkenne ich, dass mein Hund Physiotherapie benötigt?

Wenn..

  • er alt wird und sein Gang steifer, müder wird.
  • er plötzlich oder schleichend Muskeln abbaut.
  • er nicht mehr gerne laufen möchte, sich häufig hinsetzt.
  • er nicht mehr gerne mit Artgenossen spielt, sie vielleicht sogar verbellt.
  • er einen schwankenden oder unkoordinierten Gang bekommt.
  • er Morgens nicht mehr gut aufstehen kann.
  • er mühsam aufsteht.
  • er nicht mehr springen kann oder möchte.
  • er Schmerzen beim Gehen oder bei Berührungen hat.
  • HD diagnostiziert wurde.
  • Muskeln nach längerer Ruhigstellung oder Schonhaltung verkürzt sind.
  • er undefiniert lahm geht.
  • sich die Körperhaltung verändert, Rückenaufwölbung, Pfotendrehung etc.
  • er ständig ein Hinterbein beim Gehen hochzieht.
  • der Kopf schief gehalten wird oder er im Ganzen schief läuft.
  • bei Altersbeschwerden
  • Schmerzanzeichen deutlich werden, wie Schmatzen, Hecheln, große Augen, Hinsetzen beim Gassigehen, schleichender Gang, ungern angefasst werden, Ringe unter den Augen
  • etc.

Wann ist eine Physiotherapie unbedingt empfohlen?

  • Immer, wenn die Tierklinik oder der Tierarzt Ihnen Physiotherapie empfiehlt.
  • bei der Diagnose Cauda Equina Compressions Syndrom
  • Arthrose
  • Radiculitis (Entzündung der Nervenwurzeln)
  • Diskusprolaps, auch mit Lähmungen vor und nach OP
  • Rückenmarksinfarkt
  • Sehnen – und Muskelab- bzw. -einrisse
  • Sehnenverletzungen und Sehnenentzündungen
  • Spondylose
  • Spondylarthrose
  • Arthritis (Entzündung eines Gelenkes)

 

Nach Operationen, z.B. nach

  • Patellaluxations – OP
  • Kreuzbandriss- Operationen, wie TTA, TPLO
  • ED – Operationen wie OCD, FPC und IPA
  • Bandscheiben – OP
  • Femurkopfresektion (Entfernung des Oberschenkelkopfes)
  • nach Frakturen
  • Achillessehnenabriss
  • Hüftgelenksoperationen wie z.B. Endoprothesen oder Goldakupunktur
  • Versteifung von Gelenken (Arthrodesen)
  • nach Goldakupunktur allgemein
  • etc.

 

Bevor man plötzlich vor einer Veränderung steht, empfehle ich einen halbjährlichen physiotherapeutischen/osteopathischen Kontrolltermin der Gelenke und muskulären Strukturen, des Gangbildes und der neurologischen Funktionen. Ziel muss sein, Ihren Hund so lange wie möglich gesund, aktiv und beweglich zu erhalten!

Sprechen Sie mich bitte darauf an, gerne gebe ich Ihnen Auskunft über diesen Physio-check.

KONTAKT

Sabine Braun
info(ät)tierphysio-in-balance.de
Tel.  0176 969 994 68

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